Dank aus Kifumbe!

Tudi Mogosi hat uns im Namen des Vorstands von SHIKAMANA Kifumbe ein Dankschreiben geschickt.

Aus Kisuaheli großartig ins Deutsche übertragen von unserer Obfrau Dr. Susanne Simonich. Wir sind mächtig beeindruckt!

Board Members Kifumbe

Waisenprojekt: 2022 konnten wir mit eurer Hilfe wieder mehr Familien unterstützen

Die letzten Meldungen aus Kifumbe und den assoziierten Dörfern sind sehr erfreulich. Es konnten weitere Familien in das Waisenprojekt aufgenommen werden.Im Jahr 2022 wurden 90 Haushalte, 241 Waisenkinder und 408 Haushaltsmitglieder unterstützt (2021 waren es 67 Haushalte und 175 Waisenkinder). Mit der großzügigen Unterstützung unserer Spender:innen geht es weiter voran. Danke dafür!

Auch wurden heuer wieder einige Rollstühle angeschafft und übergeben.

Waisenprojekt 2021

Es gab mehrere Treffen der Shikamana Mitarbeiter:innen um in den Dörfern zusätzliche Familien für das Hilfsprojekt auszusuchen.  Die Zusammenarbeit mit unserer Projektkoordinatorin hat sich sehr gut entwickelt.  Wir freuen uns, dass unsere Mitarbeiterin Tudi von allen Seiten ein sehr gutes Feedback für ihre Arbeit erhält!

Unsere Fieldworker und Attendants werden mobil

Nachdem wir inzwischen Waisenfamilien in vielen Dörfern betreuen und die Entfernungen der einzelnen Dörfern doch recht groß ist, gab es immer wieder Transportbedarf. Der Pfarrer Father Mwajombe hat oft mit seinem Jeep ausgeholfen, aber eine andere Lösung musste her.

Wir freuen uns, dass wir mit Hilfe unserer Spender*innen ein Moped für unsere Fieldworker und einige Fahrräder für die Attendents in den Dörfern anschaffen konnten. Die Freude darüber war sehr groß!

Die Freude ist groß
Die Räder werden übergeben
Father Jordans Probefahrt

Erstmals, seit unser Verein nach Ende seines Engagements in Lugarawa einen neuen Namen und neue Statuten erhalten hatte, ergab sich für mich heuer die Gelegenheit nach Kifumbe zu reisen um das neue Projekt SHIKAMANA und dessen Protagonisten vor Ort aus nächster Nähe kennen zu lernen.

Fr. Jordan Mwajombe

Rollstühle für Sofia und Juliana!

Anfang August 2021 sind die dringend benötigten Rollstühle eingetroffen. Sie wurden mit Ihren Spendengeldern angeschafft und mit Father Jordans Jeep bei Action Medeor in Makambako abgeholt. Zu sehen sind auch Fotos von Sofias altem Rollstuhl – die Familie nennt das Baisikeli (Fahrrad). Sofia ist 21, hatte Polio und kann seither nicht mehr gehen. Sie lebt mit ihrer Mutter Renata, Geschwistern und einer Halbschwester Abatia (sie wird als Vollwaise von HBOP unterstützt) in Usetule.

Juliana freut sich sichtlich!!!
Sofia im alten Rollstuhl
Bisher-"das Baisikeli"
Sofia, jetzt mobil!
Farida, ein Sonnenschein!
Start in einen neuen Lebensabschnitt
Anpassung einer Prothese
Farida und ihre Patin Elisabeth

Verteilung und Maßnehmen für die Schuluniformen

Regelmäßig werden Schulsachen, Seife, Speiseöl etc verteilt und alles genau notiert. Für die Schuluniformen wird Maß genommen, damit sie auch eine Weile gut passen. Die Uniformen sind oft die ersten ganz neuen Kleidungsstücke die die Kinder je bekommen haben. Die Freude ist daher groß.

Kifumbe Parish – eine Erfolgsgeschichte

Fr. Jordan hat sich augenscheinlich in Kifumbe gut eingelebt. Er hat nicht nur den Pfarrhof von Grund auf renoviert, sondern das gesamte Gelände revitalisiert und ein kleine Landwirtschaft begonnen. Es gibt Kühe, Schweine, Hasen und Hühner, es wurden mehrere Fischteiche angelegt, Avocadobäumchen gezüchtet und natürlich Mais und Tierfutter angebaut. In den Wirtschaftsgebäuden findet man eine Werkstatt in der die Jungs aus dem Dorf mit einem Schweißtrafo an ihren Motorrädern basteln, es gibt natürlich wieder eine Maismühle und die Tischlerwerkstatt wurde mit gebrauchten Maschinen ausgestattet sodass wieder heftig die Späne fliegen. Die alte Kirche ist umgebaut und dort wird es sowohl kleine Büroräumlichkeiten für die Katechisten und auch Lagerräume für das Tierfutter geben. Der Garten ist gepflegt und im Haus gibt es mittlerweile Strom nicht nur aus der kleinen Solaranlage auf dem Dach sondern auch aus einer öffentlichen Solaranlage im Dorf, die ca 30kW liefert und an die sowohl private Haushalte als auch öffentliche Institutionen angeschlossen werden. Es herrscht reges Treiben auf dem Pfarrhof und von den Erträgen der Landwirtschaft scheint der Lebensunterhalt derzeit gesichert.
Die Wasserversorgung wird derzeit durch einen Brunnen im Hof für Trinkwasser (wird vorher abgekocht) und einen hydraulischen Widder (Stoßheber) am Fluss für die Speisung der Leitungen im Haus und die Füllung der Fischteiche durch den Overflow (zur Regenzeit) gesichert. Wasser scheint reichlich vorhanden, zumindest wenn die Regenzeit, so wie heuer, so lange gedauert hat
Derzeit hat Fr. Jordan einen Kollegen, Fr. Julius, die Kirche ist gut besucht und in den Dörfern werden auf Initiative der Dorfbewohner neue Kirchengebäude gebaut und Sozialprojekte initiiert.

Family Planning Workshops 2018

mit Carolin Auer und Margit Sasshofer

Die ländliche Gemeinde Kifumbe, zu der zehn Dörfer gehören, liegt auf ca. 1600m Seehöhe, etwa 25km entfernt von der Stadt Makambako. Die Menschen in dieser Gegend leben primär von kleinteiliger Landwirtschaft. Darüber hinaus gibt es kaum Beschäftigungs- und Bildungsmöglichkeiten, sodass die meisten Menschen in Armut leben. Dennoch sind wir sehr offen und gastfreundlich empfangen worden.

Die Einladung zu den Workshops erfolgte durch den Gemeindepfarrer Jordan Mwajombe. Er hat 120 „Jugendliche von der Straße“ eingeladen, ca. 80 sind gekommen! Über die unerwartet große Anzahl der angekündigten TeilnehmerInnen waren wir zunächst sehr überrascht und befürchteten schon ein didaktisches Desaster. Ein Aufteilen der TeilnehmerInnen auf mehrere Orte oder andere Tage war aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich. Unsere geplanten Unterrichtsmethoden waren in diesem Setting nicht durchführbar. Aber nachdem der erste Schreck überwunden war dachten wir afrikanisch und improvisierten.

Sehr positiv war bereits die Vorbesprechung mit den beiden ÜbersetzerInnen Diana und Nathan. Sie waren jung, sehr engagiert und äußerst hilfreich. Ihr Englisch und ihr Verständnis der Materie waren so gut, dass wir uns auf die korrekte Weitergabe der Inhalte verlassen konnten.

In ein leer stehendes Gebäude neben der Schule wurden Kirchenbänke übersiedelt, unsere Plakate fixierten wir mit Kreppband an der Wand, und los ging es. Die erste Einheit begann mit nur 25 Minuten Verspätung, das war schon toll —  aber danach waren unsere TeilnehmerInnen morgens und nach den Pausen so pünktlich wie Schweizer Uhren, wir waren sprachlos!

Obwohl die Kirchenbänke keine Rückenlehnen hatten und auch keine Tische zur Verfügung standen wurde eifrig mitgeschrieben und noch viel eifriger gefragt. Kein Thema war zu peinlich, keine Frage zu unbedeutend. Am Abend des ersten Tages waren wir sehr erleichtert! Am zweiten Tag kamen tatsächlich alle (!) TeilnehmerInnen wieder, und wir beantworteten auch die Fragen aus der „secret box“, die am Vorabend eingeworfen wurden. Wir hatten den Eindruck, dass die anonyme Fragebox vorwiegend von Frauen und Mädchen genutzt wurde.

Am Abend des zweiten Tages waren wir sehr zufrieden, dass alles so gut gelaufen war. Wir hoffen, dass Nathan und Diana die Methode der Aktion Regen weitergeben werden. Nathan ist gerade dabei seine Ausbildung als Lehrer zu beenden, Diana hat sich für ein Studium der Sozialarbeit beworben. Gute Voraussetzungen um Wissen unter die Menschen zu bringen!

Im Jahr 2014 konnten wir Luzia Rauch von der „Eine-Welt-Gruppe Schlins/Röns“, welche auch in Tansania tätig ist, von der Methode der Aktion Regen überzeugen. Luzia bringt als pensionierte Biologielehrerin nicht nur das fachliche Verständnis sondern auch bestes didaktisches Wissen ein. Am 8.und 9. August fand ein Workshop für 30 zukünftige RainworkerInnen in Mdabulo in der Nähe von Mafinga statt. Material (Poster, Ketten, Little Moms etc.) haben wir mitgebracht, worüber Luzia sehr erfreut war. Wir nutzten die Möglichkeit am ersten Tag des Workshops teilzunehmen, halfen mit und durften auch einiges lernen. Die selbst gezeichneten Zykluskalender werden wir in unser Repertoire aufnehmen! Am 9. August war unser Abreisetag und wir konnten nicht mehr dabei sein, das tat uns richtig leid!

Wir sind sehr zufrieden, dass wir so viele Menschen erreichen konnten und hoffen, dass sich Wissen und Bewusstsein ausbreiten, zum Wohl der Menschen in Tansania!

Kurzmeldung aus Lugarawa

Wir haben Ersatzteile finanziert um den alten Sterilisator im St. Johns Hospital instand zu setzen.Jetzt läuft er wieder!